Graukäse-Salat mit Radieschen & Walnuss

Graukäse-Salat mit Radieschen & Walnuss

Ein Grillabend im Juli, die Sonne steht noch hoch, und du willst was Frisches neben dem Rost. Kein laues Blattsalat-Einerlei — sondern etwas mit Charakter. Genau da kommt der Graukäse-Salat ins Spiel.

Holzbrett mit Käse, Speck, Wurst und Radieschen. Getränk mit Beeren und Kräutern daneben.

Was in den Salat kommt

Für 2 Personen als Beilage:

  • 150 g Graukäse (Zillertaler BergSenn), gewürfelt
  • 1 Bund Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Walnusskerne, in der trockenen Pfanne geröstet
  • Junger Blattsalat (Lollo, Feldsalat oder Kopfsalat — was gerade da ist)

Dressing:

  • 2 EL Apfelessig
  • 3 EL Walnussöl
  • 1 TL Honig
  • Salz nach Gefühl

Walnusskerne kurz in der Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Dressing verrühren, Salat und Radieschen damit schwenken, Käse und Nüsse drauf — fertig.

Wichtig: Den Graukäse mindestens 30 Minuten vor dem Anrichten aus dem Kühlschrank nehmen. Kalt macht er sich geschmacklich unsichtbar. Bei Zimmertemperatur entfaltet er sein volles, würziges Aroma.

Warum Graukäse in diesem Salat funktioniert

Graukäse ist von Natur aus mager — praktisch fettfrei. Was er stattdessen mitbringt, ist Würze: brüchig im Schnitt, intensiv auf der Zunge. Diese Eigenheit macht ihn zum perfekten Gegenspieler zur pfeffrigen Schärfe der Radieschen und dem nussigen Biss der gerösteten Walnüsse.

Das Dressing aus Apfelessig und Walnussöl greift den Nuss-Ton auf, der Honig nimmt die Säurekante. Kein Element übertönt das andere.

Verschiedene Käsesorten auf Holzbrettern und Steinen mit Walnüssen und Käsemesser präsentiert.

Der Käse dahinter

Der Zillertaler BergSenn Graukäse stammt aus dem Zillertal. Hergestellt aus entrahmter Rohmilch, traditionell gereift, mit der charakteristisch bröseligen Textur, die Graukäse eben ausmacht. Kein Schmelzkäse-Kompromiss.

Mehr über die klassische Verwendung des Graukäse — von der Sommer-Marende bis zu warmen Gerichten — findest du in unserem Haupt-Artikel zu Graukäse-Rezepten im Sommer.

Variieren und kombinieren

Wer es herb mag: Das Ur-Rezept für sauren Graukäse passt als Ausgangspunkt, wenn du den Käse im Salat vorab kurz marinieren willst.

Wer es fruchtiger mag: Schau mal zum Graukäse mit Himbeermarinade — die Beeren-Säure als Inspiration für ein sommerliches Dressing.

Und wer den Salat als vollständige Mahlzeit statt als Beilage servieren will: Ein, zwei Kaspressknödel daneben, und der Grillabend braucht kein Fleisch mehr.


Der Salat ist in 15 Minuten fertig. Den Käse am besten am Vortag kaufen, damit er rechtzeitig aus dem Kühlschrank kann. Den Rest erledigt der Sommer.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert